Berthoud Ledersättel – unsere erste Wahl für echtes Fahrgefühl 🇫🇷
Wenn man einmal einen Ledersattel von Berthoud Cycles gefahren ist, versteht man sofort, warum wir diese Sättel so lieben.
Seit 1977 entstehen im südlichen Burgund Produkte, die nicht einfach nur Fahrradzubehör sind, sondern echte Handwerkskunst. Jeder Sattel wird aus naturbelassenem, vollnarbigem und pflanzlich gegerbtem Leder gefertigt – und genau das sieht und spürt man.
Kein Sattel gleicht dem anderen. Kleine Falten, individuelle Farbnuancen und die natürliche Struktur des Leders machen jeden einzelnen zu einem Unikat. Die eingravierte Seriennummer auf der Messingplakette ist für uns mehr als ein Detail – sie ist ein Zeichen von Herkunft, Qualität und Persönlichkeit.
Komfort, der sich an dich anpasst
Was Berthoud für uns besonders macht, ist das Fahrgefühl.
Das Leder funktioniert wie eine gespannte Hängematte: Es gibt leicht nach, federt Unebenheiten ab und passt sich mit der Zeit exakt an deine Sitzposition an. Genau dadurch entsteht dieser Komfort, den man mit herkömmlichen Sätteln kaum vergleichen kann.
Die ergonomische Form entlastet empfindliche Bereiche spürbar – gerade auf längeren Strecken ein echter Unterschied. Gleichzeitig sorgt die Vorbehandlung des Leders dafür, dass sich der Sattel schneller „einlebt“ und nicht erst nach vielen Kilometern angenehm wird.
Durchdacht bis ins kleinste Detail
Man merkt sofort, dass diese Sättel von Menschen entwickelt wurden, die selbst viel fahren.
Die stabilen Schienen aus Edelstahl oder Titan bieten nicht nur Halt, sondern auch genügend Spielraum, um die perfekte Sitzposition zu finden. Mit dem Spannsystem lässt sich das Leder ganz einfach nachjustieren – unkompliziert mit einem 5-mm-Inbusschlüssel.
Besonders gefällt uns, dass alle Schrauben bewusst außerhalb des Sitzbereichs liegen. Keine störenden Kanten, keine Druckstellen – einfach sauber gelöst.
Auch an die Praxis wurde gedacht: Schlaufen für Satteltaschen, clevere Befestigungsmöglichkeiten und eine Konstruktion, die im Alltag genauso überzeugt wie auf Tour.
Gebaut für viele Jahre – nicht für eine Saison
Ein Berthoud Sattel ist nichts, was man nach ein paar Jahren ersetzt. Im Gegenteil.
Alle Teile sind austauschbar. Das Leder kann nachgespannt werden. Und je länger man den Sattel fährt, desto besser wird er. Genau das verstehen wir unter echter Nachhaltigkeit.
Die Materialien sind bewusst gewählt: pflanzlich gegerbtes Leder, langlebiger Edelstahl oder leichtes Titan. Keine kurzlebigen Trends – sondern Produkte, die bleiben.
Warum wir Berthoud führen
Weil diese Sättel genau das verkörpern, wofür wir stehen:
Qualität, die man spürt
Materialien, die mit der Zeit schöner werden
Produkte, die man nicht ersetzt, sondern behält
Egal ob auf dem täglichen Weg durch die Stadt, auf langen Touren oder auf einem klassischen Brompton – ein Berthoud Ledersattel macht jede Fahrt ein Stück besser.
Ein Begleiter fürs Leben
Für uns sind diese Sättel mehr als ein Produkt im Shop.
Sie erzählen Geschichten. Von Kilometern, die man gefahren ist. Von Orten, die man entdeckt hat. Und von einem Fahrrad, das sich irgendwann einfach „richtig“ anfühlt.
Genau deshalb empfehlen wir Berthoud aus voller Überzeugung. 🚴♂️
TOURENSATTEL
Breite: 157 mm
Entwickelt für Touren-Liebhaber und Langstreckenradler, ist seine
Breite zwischen der des City-Sattels und des Rennradsattels zu
verordnen. Er ermöglicht einen optimalen Komfort und einen leicht
geneigten Oberkörper. Er ist mit oder ohne Aussparung der Sattelmitte erhältlich.
ASPIN: Edelstahlschienen
ARAVIS: Titanschienen
Hier gehts zur Tourensattel Auswahl
Tipp für Riese&Müller: Charger, Delite, Roadster, UBN
CITY-SATTEL
Breite: 180 mm
Der City-Sattel ist unser breitestes Modell. Er ist perfekt für eine aufrechtere Haltung auf dem Fahrrad.
AUBISQUE: City-Sattel, Edelstahlschienen
MENTE: City-Sattel, Edelstahlschienen, mit Nieten montiert
Sport Sattel
Breite : 146 mm
Der schmalste unserer Sättel, entwickelt für eine nach Vorne gebeugte
Sitzposition, wenn Sie sich auf den schmalsten Teil des Beckens
stützen.
SOULOR: Rennrad Sattel, Edelstahlschienen
GALIBIER: Rennrad Sattel, Titanschienen
FETTEN IN MAßEN
Einen Ledersattel zu pflegen ist einfach. Eine Goldregel gilt es zu beachten: wenn ihr Sattel feucht ist, unternehmen Sie nichts. Dank unserer Reinigungsmilch, eine Art Tagescreme für das Leder, bleibt die Oberfläche (Narbenseite) immer glänzend. Entfernen Sie Staub und Schmutz mit einem Tuch, verteilen Sie dann etwas von dem Produkt und polieren Sie es, um es auf Hochglanz zu bringen. Die Unterseite (Fleischseite) muss nur einmal im Jahr eingefettet werden. Schöpfen Sie etwas von unserem Fett (etwa die Größe einer Haselnuss) und reiben Sie das Leder gut ein, um zu verhindern, dass es aushärtet.
LOCKER BLEIBEN
Nun kennen Sie die Regel: spannen Sie niemals Ihren Sattel nach, solange er noch feucht ist. Bei normalen Nutzungsbedingungen und nachdem der Sattel eingefahren wurde, entspannt sich das Leder und passt sich auf natürliche Weise an das Körpergewicht. Manchmal ist es notwendig, das Leder des Sattels nachzuspannen, damit das Leder nicht durchhängt und Ihr Sattel bequem bleibt. Ziehen Sie mit Hilfe eines 6 mm Inbusschlüssels (bzw. 5 mm bei "Rennrad Sätteln") die Spannschraube (im Uhrzeigersinn) in zwei bis drei Umdrehungen an, bis das Leder wieder eine angenehme Form annimmt.
IM FALLE EINES DURCHNÄSSTEN SATTELS
Spannen Sie Ihren Sattel niemals nach, wenn er feucht ist. Versuchen Sie, Ihren Sattel so gut wie möglich vor Regen und Wasser zu schützen. Wir empfehlen die Verwendung von Schutzblechen und/oder einem Sattelüberzug, auch während der Fahrt. Wenn Ihr Sattel nass geworden ist und durchhängt, schieben Sie so viel Zeitungspapier oder Tücher wie möglich zwischen die Schienen und das Leder, sodass es hochgezogen wird und an der Luft trocknen kann. Wenn sich das Leder aufgeweitet hat, ziehen Sie den Sattel seitlich mit einem Keilriemen oder einem anderen Bindeglied fest. (Um das Leder nicht zu beschädigen, achten Sie darauf, dass Sie über mehrere Stofflagen hinweg anziehen). Wenn das Leder vollständig getrocknet ist, können Sie es auf beiden Seiten gleichmäßig pflegen und bei Bedarf nachspannen.